Im Folgenden dokumentieren wir unseren Redebeitrag zur Kritik am geplanten Versammlungsgesetz des Landes NRW, vorgetragen auf der Kundgebung des Bündnisses „Versammlungsgesetz stoppen NRW – Münster“ am 6. Mai 2021. Weiterlesen
Archiv des Autors: Bündnis "Münster Nazifrei"
Keine universitäre Plattform für Fundis! Wir fordern die Aberkennung der Professur von Dr. Paul Cullen von der WWU Münster!
Dr. Paul Cullen ist einer der führenden Köpfe im Netzwerk radikaler Abtreibungsgegner:innen in Deutschland. In Münster ist er vor allem als Leiter des MVZ-Labors sowie als außerordentlicher Professor an der Westfälischen-Wilhelms-Universität bekannt. Nun fordern AStA, Studierendenparlament und die kritischen Mediziner:innen die Aberkennung der Professur Cullens durch die WWU. Wir schließen uns dieser Forderung an und sagen: Keine universitäre Plattform für Antifeminismus, Antisemitismus und Verschwörungsideologien!
Unsere Pressemitteilung vom 18.02.2021:
Für die Freiheit – für das Leben! Gegen das neue Versammlungsgesetz für NRW! Unser Redebeitrag am 13.02.2021 in Münster
Am 13. Februar 2021 hielten wir auf der anarchistischen Kundgebung anlässlich des 100. Jahrestages von Peter Kropotkins Beerdigung in Münster einen Redebeitrag zum geplanten neuen Versammlungsgesetz für NRW:
Liebe Genoss:innen,
es steht ein trojanisches Pferd vor unserer Tür. Unter dem Vorwand des Kampfes gegen die extreme Rechte soll mit dem neuen Versammlungsgesetz für NRW die Versammlungsfreiheit massiv eingeschränkt werden. Der Schirmherr dieser Initiative ist ein Wiederholungstäter: Innenminister Herbert Reul setzt seit jeher auf Repression und Aufrüstung und hat bereits mit dem Polizeigesetz in NRW alles darangesetzt, der Polizei weitgehend freie Hand im Umgang mit unliebsamen, in der Regel emanzipatorischen, Bewegungen zu geben. Damit ist er nicht ganz durchgekommen, aber der Schaden, den das hoffentlich bald als verfassungswidrig kassierte Polizeigesetz angerichtet hat, ist beträchtlich.
Gut informiert. Solidarisch. Und vor allem: Entschlossen. – Unsere Redebeitrag bei den Protesten gegen die AfD am 30.01.2021
Zusammen mit mehr als 200 Menschen protestierten wir am 30.01.2021 vor Ort und online gegen den Kreisparteitag der extrem rechten AfD. In unserem Redebeitrag beleuchteten wir den Machtkampf zwischen Kreis- und Bezirksverband Münster und legen dar, warum wir uns von Labeln wie „gemäßigt“, „bürgerlich-konservativ“ oder auch „Mitte der Gesellschaft“ weder täuschen noch von Kritik abhalten lassen sollte:

Liebe Freund:innen,
verhasste AfD,
seit Jahren wird darüber gestritten, wie die “Alternative für Deutschland” passend zu bezeichnen ist. Diese Debatte begann kurz nach der Parteigründung 2013 und hält entgegen aller Erkenntnisse bis heute an.
Münster: Firma mit Nazi-Symbolen auf VHS-Baustelle – wir fordern eine Erklärung von der “Westfälischen Bauindustrie”
Unsere Pressemitteilung vom 4. November 2020:
Am 27. Oktober 2020 wurde öffentlich, dass auf der Baustelle an der Volkshochschule am Aegidiimarkt Fahrzeuge, auf denen Reichsfahnen und andere Codes der extremen Rechten abgebildet waren, im Einsatz waren [1, 2] Die Fahrzeuge gehören der Firma “bautec – Projektmanagement GmbH” aus Sülzfeld bei Meiningen in Thüringen. Bauherrin an der VHS ist die kommunale “Westfälische Bauindustrie GmbH” (WBI), deren Geschäftsführer Peter Todeskino erst kürzlich für die Grünen als Oberbürgermeisterkandidat antrat.
PM: Antifaschistische Recherchen legen Netzwerke radikaler Abtreibungsgegner*innen in Münster offen
Am Samstag, den 10.10.2020, fand der jährliche sogenannte “1000 Kreuze-Marsch” radikaler Abtreibungsgegner*innen durch die Münsteraner Innenstadt statt. Bewegten sich die Teilnehmendenzahlen in den letzten Jahren zwischen 100 und 150 Personen konnte der Organisator Wolfgang Hering mit seinem Verein “Euro Pro Life” in diesem Jahr nur knapp 50 Personen mobilisieren. Antifaschistische Recherchen auf dem Blog „Münsterland Rechtsaussen“ zeigen nun erneut auf, wie stark die fundamentalistischen Abtreibungsgegner*innen Münster trotz ihrer diesjährigen Mobilisierungsschwäche vernetzt sind.
Wir fordern nun Konsequenzen seitens der Versammlungsbehörde, der WWU, des MVZ Labors und der Medien. Lest mehr in unserer Pressemitteilung vom 12.10.:
Die AfD-Münster: Eine extrem rechte Partei durch und durch
Münster: Recherchen belegen erneut Verbindungen des AfD-Kreisverbandes in die offen neonazistische Szene
Unsere Pressemitteilung vom 09.09.2020
Erneut wurden Verbindungen des AfD-Kreisverbandes Münster in die offen neonazistische Szene aufgedeckt. Recherchen der „Antifaschistischen Linken Münster“ belegen sowohl, dass die AfD am 5.9.2020 einen Neonazi als „Sicherheitsmann“ an ihrem Wahlkampfstand einsetzte, als auch, dass der wegen Verbreitung neonazistischer Inhalte von der Kandidatenliste gestrichene Karl-Heinz Kramer im Kommunalwahlkampf weiterhin für die AfD aktiv ist. Aktivitäten in sozialen Netzwerken belegen zudem die Verbindung des Spitzenkandidaten Martin Schiller zu Personen, die offen mit der Reichsbürgerszene sympathisieren.
Keine Stimme der AfD! Unser Redebeitrag auf der Kundgebung der Initiative Südviertel am 3.9.2020
Unser Redebeitrag auf der Mahnwache unserer Freund*innen der „Initiative Südviertel – Keine Nachbarschaft mit der AfD!“ am 03.09.2020 anlässlich der anstehenden Kommunalwahl in NRW.
Liebe Freundinnen und Freunde,
wir wurden gefragt, warum ihr aus unserer Perspektive die AfD nicht wählen solltet: Weil sie eine extrem rechte Partei ist – ganz egal wie bürgerlich sie sich auch geben mag. Ihre Agenda ist rassistisch, nationalistisch, sexistisch, antisemitisch, revisionistisch, chauvinistisch, sozialdarwinistisch und noch vieles mehr – kurz menschenverachtend. Es gibt keinerlei Rechtfertigung, sich mit diesen Leuten gemein zu machen.

Mahnwache gegen das AfD Büro am 3.9.2020
Stellungnahme zur Reportage: „Antifa: Was wollen Linksradikale?“
m 29.07.2020 veröffentlichten die „Reporter“ im Rahmen des Schwerpunkts #Extremland des Medienportals Funk die Reportage „Antifa: Was wollen Linksradikale?“ der Journalisten Timm Giesbers und Tobias Dammers, in dem auch Mitglieder unserer Gruppe zu Wort kommen. Uns wurde in der Anfrage zu dem Stück vermittelt, dass ein differenziertes Bild von Antifaarbeit gezeichnet werden soll. Das ist nicht geschehen. Im Gegenteil: Das Ergebnis entspricht keinen journalistischen Standards und liefert ein verzerrtes Bild. Wir wurden über Kontext und inhaltliche Ausrichtung der Reportage getäuscht. Wir wären nicht Teil der Reportage, wenn wir die realisierte Stoßrichtung und das extremismustheoretische Framing hätten antizipieren können. Im Folgenden führen wir unsere Kritik aus, machen unsere Motivation zur Teilnahme transparent und wollen damit in eine öffentliche Reflexion gehen.